EPA und DHA für kleine Zappelphilippe, Konzentrationsstörung (ADHS)

EPA und DHA für kleine Zappelphilippe

Eine Klage von Eltern hört man heutzutage viel zu oft in Arztpraxen: „Mein Kind zappelt viel zu viel herum, es sitzt nie still und kann sich nicht konzentrieren.“ Die Konzentrationsstörung ist ein entscheidendes Symptom des so genannten Zappelphilipp-Syndroms, das im amerikanischen Sprachraum auch „ Attention Deficit Hyperactivity Disorder“ (frei übersetzt: Aufmerkamkeitsmangel- und Hyperaktivitäts-Syndrom) oder kurz ADHD genannt wird. Im deutschsprachigen Raum ist dagegen die Abkürzung ADS, ADHS, für das Aufmerksamkeitsdefizit- Syndrom gebräuchlich.

Die kleinen Zappelphilippe fallen durch eine fast ständige Unruhe auf, daher liegt ihre Fähigkeit sich zu konzentrieren auch unter dem Altersdurchschnitt. So sollten sich 6-jährige einer Aufgabe mindestens 10 Minuten konzentriert zuwenden können. Bei 10 – Jährigen sollte sich der Zeitraum auf 20 Minuten verdoppelt haben und von14 – Jährigen darf man erwarten, dass sie sich 30 Minuten voll konzentriert mit einer Sache beschäftigen können. Zwar existiert schon lange der begründete Verdacht, dass dem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom auch eine Stoffwechsel- und Nährstoffmangel zugrunde liegt, jedoch werden eindeutige ernährungsphysiologische Analysen, die sehr oft einen DHA_Mangel bei den Betroffenen hyperaktiven Kindern nachweisen, zu wenig berücksichtigt und therapeutisch genutzt. Neben den üblichen Symptomen des ADS sind bei Kindern mit Omega 3    Mangel die typischen Symptome eines Fettsäuremangels wie Durst, häufiges Wasserlassen und trockene Haut zu beobachten.

DHA ist wichtig für eine gesunde Entwicklung des Kindes

 

Die Natur hat es so eingerichtet, dass menschliche Muttermilch – vorausgesetzt, die Mutter ernährt sich gut – eine der höchsten DHA – Konzentrationen aufweist, die je gemessen wurden. Der Säugling benötigt ausgesprochen hohe Mengen DHA für die gesunde Entwicklung des gesamten Nervensystems, einschließlich der Netzhaut. Bei einem Mangel drohen alle möglichen Symptome, von mangelnder Intelligenz bis zu Verhaltensauffälligkeiten und Nervendefekten jeglicher Art. Eine ausreichendde Versorgung mit DHA, gegebenenfalls zusammen mit zusätzlichen EPA, sollte bei Schwangeren und stillenden Müttern unbedingt gewährleistet sein, um solche Auswirkungen zu vermeiden. Für Kinder, zumindest bei entsprechenden Auffälligkeiten, gilt die gleiche dringende Empfehlung.